Klischee #2 Der Elterntod

grabIn so gut wie jeder Fantasy Geschichte sterben die Eltern oder sind bereits tot und ermöglichen den Protagonisten seine Reise zu beginnen, denn ohne Eltern hält sie nichts mehr in ihrer Heimat. Selbst in Pokemon reist der Held alleine los und lässt alles hinter sich. In vielen Rezensionen liest man davon immer als Klischee aber wie sollte es sonst sein?
Ausnahmen gibt es: In Peter V. Bretts Büchern lebt zwar noch der Vater aber der Held ist als Kind ausgerissen. In Das Lied von Eis und Feuer ist Familie ein zentrales Thema und viele Konflikte drehen sich um Beziehungen innerhalb von Familienmitgliedern.

Der verwaiste Held ist nicht wirklich ein Klischee sondern ein Element das nötig ist um Geschichten zu erzählen. Man sollte sich aber überlegen ob man nicht doch ein paar Familienmitglieder überleben lassen sollte immerhin hat Das Lied von Eis und Feuer frischen Wind ins Fantasy Genre gebracht. Ganz zu schweigen davon wieviel Konfliktpotential das Ganze mit sich bringt: Brüder die sich hassen aber dem Vater gefallen wollen, das schwarze Schaf der Familie, …

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